SW01E08: We will, we will… rock you!

„We will, we will…rock you! Sing it! We will, we will… rock you! Yeah …“

Leute, diese Folge Schön war’s hat es wirklich in sich, denn wir reden über die wohl großartigste Sache der Welt (nach Liebe und süß-salzigem Popcorn, natürlich): Musik! 

Wir starten unsere Reise bei großartigen Stadion-Rock-Hymnen und nehmen euch anschließend mit zu perfektem(!) Grunge, experimentellem New Wave Synthie Pop und feinstem Alternative-Glam-Indierock, der auch eure Herzen (und Füße) bewegen wird.

Ihr wollt Namedropping? 
Bitteschön: Von A wie AchtungBaby von U2, N wie Neon Ballroom von Silverchair und Z wie Ziemlichvielanderesgeileszeug ist wirklich alles dabei. 

Und wie man das alles zusammen beschreiben kann? Na ganz einfach – mit Schön hoch tausend! 
Also los, hört rein und rockt mit uns durch die neue Folge. 

Wir wünschen euch viel Spaß! 

Der Schön war’s-Podcast auf:

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5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Guten Morgen,

    wie bereits auf Twitter angekündigt, habe ich mir die Folge in der vergangenen Nacht angehört. Besonders spannend: Mal abgesehen von „REM – Losing my Religion“, hat mir absolut keiner der anderen Alben/Titel überhaupt etwas gesagt. Tatsächlich lassen mich Songtexte auch häufig eher kalt und ohne Gefühlsausbrüche zurück. Ich fühle mich emotional eher durch Instrumente angesprochen und bevorzuge daher inzwischen weitestgehend rein Instrumentale Stück, allen voran Filmmusik.

    Meine musikalische Entwicklung hat allerdings auch mehrere Stufen durchlebt. Angefangen von Popmusik, entwickelte es sich über Pop/Rock wie Bryan Adams, über Metal (Manowar etc.) zur Klassik und eben der genannten Filmmusik. Die letztgenannten schaffen es als einzige, mich überhaupt emotional zu bewegen.

    Ein besonderes Highlight war für mich das Hans Zimmer Livekonzert in Prag, vor wenigen Jahren. Dort blieb kein Auge trocken.

    Wie allen bisherigen Folgen auch: Absolut hörenswert!

    Vielen Dank für die Erwähnung.

    Viele Grüße

    Kai vom Retrocast.

    • Guten Morgen, lieber Kai!
      Vielen herzlichen Dank für dein Kommentar.
      Diese musikalischen Entwicklungen kennen wir auch. Patrick verschweigt jetzt einfach mal, dass er ein Alblum von Marusha sein Eigen nannte – falls die jemand überhaupt noch kennt.
      Hans Zimmer ist natürlich auch ein Brett, was Filmmusik betrifft. Schon alleine die Dark Knight-Filmmusik ist genial. So richtig schlecht kann der wahrscheinlich auch gar nicht. Daher war das Konzert sicherlich eine Wucht – und dann auch noch in Prag. 💛
      Vielen lieben Dank auf jeden Fall für dein Lob, das wir so 1:1 an dich und deinen Podcast zurückgeben können. Wir hören immer sehr gerne bei dir rein. 😊
      Liebe Grüße und wir hören uns! 📻 💛

  2. Was für eine schöne Folge! Vielen Dank euch beiden für die Erweiterung meines musikalischen Horizonts. Da habe ich in den nächsten Tagen einiges anzuhören und bin ja schon fleißig dabei.
    Wenn ich das ursprüngliche Konzept der Folge richtig verstehe, wolltet ihr jeweils drei besonders prägende Alben nennen. Das versuche ich jetzt auch mal und werde danach noch ein paar Namen in die Runde werfen.

    Meat Loaf / Bat out of hell 2
    Das Album kam raus, als ich zum ersten Blockunterricht in die Frankfurter Buchhändlerschule durfte. Vom Vorgänger kannte ich nicht so irre viele Lieder, aber ich war gerade in meiner sehr langen kauf-ich-Phase. Und es war ein Brett. Jedes einzelne Lied erschlägt mich auch heute noch mit seiner Theatralik und seiner Länge. Hier ist nichts so, wie ich es sonst gerne mag. Nichts wird zurückgenommen, alles muss raus und drauf. Der pure Wahnsinn. Und wie Jim Steinman aus dieser Rückspiegel-Warnung „Objects in the rear view mirror may appear closer than they are“ eine Geschichte über Wunden und Wunder der Vergangenheit macht… Das ist ganz großes Kino!

    Queensryche / Operation: Mindcrime
    Ich bin kein Metal- oder Hard Rock-Hörer. Klar gibt es Ausnahmen und ich schalte das auch nicht ab, aber selber käme ich selten auf die Idee, mir diese Musikrichtung aufzulegen (ja, auflegen. Ich bin so alt). Dieses Konzeptalbum hier hat mich aber damals voll erwischt. Die Geschichte dahinter ist ein wenig verworren, hat mich aber trotzdem voll abgeholt. Und wie schon bei Meat Loaf werden hier nur die ganz großen Themen abgefrühstückt 🙂

    Johnny Cash: American Recordings
    Ich hatte schon vor dieser Platte Berührungspunkte mit Cashs Musik. Das bleibt bei einem Klavier- und Gitarre-spielenden Onkel nicht aus. Aber die rohe Direkt- und Verletzlichkeit auf dieser Platte hat mich kalt erwischt. Frühe Cash-Alben litten unter Produktions-Sperenzchen wie zu viel Hall oder seltsamen Chören und Streichern. Aber das hier war einfach nur ein Mann und seine Gitarre. Rick Rubin hatte ich eine solche Produktion nicht zugetraut, weil ich ihn davor nur von den Peppers oder den Beastie Boys kannte. Dass er im gleichen Jahr auch das phantastische Petty-Album „Wildflowers“ produziert hatte, wurde mir erst später klar. Direkt mit dem ersten Song hatte Cash die Hand auf Herz und Magen und drückte unbarmherzig zu. „Deliah’s Gone“ und „Thirteen“ waren und sind Gänsehaut pur. Die späteren Alben, die er mit Petty und den Heartbreakers als Backing Band aufgenommen hat, sind vielleicht besser und haben ganz sicher großartige Songs. Aber die Unvermitteltheit, mit der mich hier einfach nur eine Stimme und eine Gitarre erwischt haben, wird nie wieder eine Platte erreichen.

    Ja, das war schon lang. Oje. Also nur kurz auf die Schnelle noch andere wichtige Alben für mich:

    Element of Crime: Weißes Papier (geht mehr Selbstbetrug bis kurz vor Schluß als im Titellied?)
    Ennio Morricone: Mein Name ist nobody (tolle Variationen meines Lieblingsstücks von ihm)
    Ben Folds Five: Whatever and ever Amen (Trio mit Bass, Schlagzeug und Klavier. Toller Pop mit Jazz-Einschlag)
    Golden / Carillo: A fire in New Town (Ich hab früher gerne gebrauchte CDs nur wegen der Besetzung gekauft. Das hier war eines der absoluten Highlights. Hauptsächlich Mann, Frau und Gitarre)
    16 Horsepower: Sackcloth ’N’ Ashes (Der Sänger der Band ist der Enkel eines amerikanischen Wanderpredigers. Und genau so klingen die Texte der Band. Alttestamentarische Predigten über die Ursünde und die Verderbtheit der Menschen. Das alles in so einer Art alternativem Country)
    Ohne spezielle Alben-Nennung: natürlich die Beatles! Alpha und Omega meines Musikgeschmacks.
    Oh, und ein tolles Cover-Album von Springsteens‘ (wie konnte ich nur Springsteen vergessen?!) Nebraska: „Badlands“. Auch die unterschiedlichsten Bands drauf. Highlight ist für mich „Atlantic City“ von Hank Williams III.
    Und „The Fly“ ist der beste U2-Song. Unbestritten.

    • Lieber Jürgen,

      wow …. einfach nur wow. Dein Kommentar hat mich (Franzi) tatsächlich gerade etwas aus den Socken gefegt ob der Ausführlichkeit und vor allem Liebe zur Musik, die mir aus jeder einzelnen Zeile (und den Freiräumen dazwischen) entgegenspringt!

      Und ja, bei vielen Künstlern schließe ich mich dir an, vor allem bei Meat Loaf, Element of Crime und ja, auch Queensrÿche (tatsächlich hat sich Heavy Metal schon sehr früh einen Platz in meiner Musik-Herzkammer reserviert). Was die Beatles angeht – High Five, Musikbruder im Geiste! 😉 Mein persönlicher Favorit der Fab Four ist und bleibt ja „Eleanor Rigby“, welcher ist deiner?

      Oh man, du solltest wirklich mal in unseren Podcast kommen – wir hätten wahrscheinlich viiiiiiiiel zu beschnacken.

      Ganz liebe Grüße aus dem hohen Norden von Patrick und mir! 😊🤘

  3. Ja, bei Musik gehen ein wenig die Pferde mit mir durch. Ich habe wirklich versucht, mich kurz zu fassen. Und glaubt mir: das da oben ist schon kurz 😀

    Eleanor Rigby steht bei mir auch sehr weit oben auf der Liste. Da passt von Melodie, Text, Gesang über Produktion einfach alles. Ein Platz 1 ist eigentlich ein wenig gemogelt: Ich habe früher sehr viele Beatles-Bootlegs gekauft und bin über die Harrison-Solo-Version von „While my guitar gently weeps“ gestolpert, die da extrem verrauscht drauf war. Mittlerweile wurde sie auf der Anthology 3 gereinigt veröffentlicht. Sie klingt im Vergleich zur Studio-Version so traurig und nachdenklich. Und sie hat noch eine zusätzliche Strophe, die ich ganz phantastisch finde (nachdem ich ewig im Wörterbuch rumgeblättert habe, bis ich sie verstanden habe). Ist auch hier zu hören: https://www.youtube.com/watch?v=3rs-cFctj6k
    Mein erster Musikpodcast ging um genau dieses Stück. Da habe ich es als das beste Stück aller Zeiten bezeichnet 😉

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